Aufmerksamkeit als Strategie. Über den Stil der SPÖ Langenzersdorf.

Von Veronika Löwenstein. Erstellt am 21. August 2019 (05:57)

Mit seinem Posting über den Vandalenakt gegen die Übungsfahrzeuge der Feuerwehr Langenzersdorf hat es Christoph Baumgärtel, stellvertretender SP-Vorsitzende von Langenzersdorf, gerade mal auf die lokale Bühne geschafft; er hat indirekt die Junge ÖVP beschuldigt. Mit seinem Vorwurf, die FPÖ selbst stecke hinter dem Brandanschlag auf die FP-Landesgeschäftsstelle in St. Pölten, rührte er kurzzeitig in der Landespolitik um. Und das war ganz nach dem Geschmack des streitbaren SP-Funktionärs, dem es weniger um Inhalte geht, sondern vielmehr um das, was er damit auslöst: Aufmerksamkeit als politische Strategie!

Baumgärtel hat damit zweifelsohne seine Anhänger im Netz. Spannend wird es nur, wie es im realen Leben aussieht. Wie viele Mitstreiter wird die SPÖ Langenzersdorf für die Gemeinderatswahl gewinnen können, die diese Linie mittragen? Die aktuellen Gemeinderäte tun es jedenfalls nicht mehr. Die haben sich mittlerweile alle von der SPÖ verabschiedet.