Knoten Ost als Nadelöhr. Über ein Problem, das sich Korneuburg und Stockerau teilen.

Von Veronika Löwenstein. Erstellt am 29. Juli 2020 (04:03)

Korneuburg und Stockerau kämpfen mit dem gleichen Problem: An gewissen Tagen und zu gewissen Tageszeiten staut es sich an den A22-Abfahrten Ost. An Freitagnachmittagen reicht die Autoschlange in der Bezirkshauptstadt manchmal bis zur Autobahn zurück. Dann wird’s nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich.

Proportional mit den Einwohnern hat der Verkehr zugenommen. Auf diese Frequenz sind diese Verkehrsknotenpunkte nicht ausgerichtet. Ob ein Kreisverkehr anstatt einer Ampel die Situation entschärfen würde, darüber müssen Verkehrsplaner entscheiden.

Dass guter Rat in dem Fall nicht nur sprichwörtlich teuer ist, steht jedenfalls schon fest. Dass in naher Zukunft Handlungsbedarf besteht, ist auch sicher, denn die Verkehrszahlen werden nicht sinken, solange der Bezirk in diesem Tempo wächst.

In Korneuburg hofft man noch auf die Abfahrt Mitte bzw. Donau. In Stockerau lösen jedoch auch drei Abfahrten das Problem bei „Ost“ nicht.