Ohne Abfahrt droht Kollaps. Veronika über die Notwendigkeit der Abfahrt Donau.

Von Veronika Löwenstein. Erstellt am 14. Oktober 2020 (05:10)

Lange hatte es so ausgesehen, als würde die Abfahrt Donau ihr Schicksal als unendliche Geschichte mit der Donaubrücke teilen. Nicht zuletzt durch den Einstieg von SIGNA in das Korneuburger Werftprojekt und die Bereitschaft, an der Anschlussstelle mitzuzahlen, ist Bewegung in die Sache gekommen. Die Finanzierung des Mega-Projekts ist auf Schiene.

Die Werftentwicklung hätte ohne Autobahnanbindung keinen Sinn. Das Areal zwischen Bahn und Autobahn ist DAS Entwicklungsgebiet der Stadt. Knackpunkt ist die Anbindung ans Zentrum, das nur durch Nadelöhre – den Bahnübergang Scheibenstand und die Unterführung in der Donaustraße – erreichbar ist. Ohne Abfahrt würde es über kurz oder lang zum Verkehrskollaps in der Stadt kommen. Für Wohnformen mit alternativer Mobilität, wie es die Grünen fordern, ist die Zeit schlicht noch nicht reif. Zu sehr gehört das Auto noch zu unserer Lebensqualität und zu wenig attraktiv sind derzeit noch die Alternativen.