SPÖ wird sich nicht gerecht. Über den „neuen Stil“ der SPÖ Korneuburg.

Von Michaela Höberth. Erstellt am 13. Juni 2019 (05:52)

Ob nun im Bund oder in den Gemeinden: Die SPÖ sieht vielerorts ihre Felle davonschwimmen. Ganz klar also, dass die Roten in Korneuburg dieser Entwicklung entgegensteuern wollen: Sie investieren in die Öffentlichkeitsarbeit und sprechen dabei Themen an, die durchaus zu hinterfragen sind – wie die angespannte Verkehrssituation in der Brückenstraße.

Womit sich die SP-Stadtpartei jedoch keinen Gefallen tut, sind weit hergeholte Unterstellungen in Sachen Werftprojekt: Dafür, dass die ÖVP mit der Firma SIGNA unter einer Decke stecken soll, fehlt jeglicher Beweis. Kein Wunder also, dass die ÖVP auf diesen Vorwurf empfindlich reagiert und der Wunsch der SPÖ, doch nur in der Sache diskutieren zu wollen, wie blanker Hohn wirkt. Es liegt auf der Hand, dass die SPÖ bei den Gemeinderatswahlen um jede Stimme wird kämpfen müssen. Aber mit Verdächtigungen nach Aufmerksamkeit zu heischen, wird ihr als durchaus kritischer Oppositionspartei nicht gerecht.