Viel Geld in den Wind geblasen. Über das Aus für das „Way2Smart“-Projekt.

Von Veronika Löwenstein. Erstellt am 13. November 2019 (05:17)

Es sollte ein Vorzeigeprojekt hinsichtlich Energieeffizienz und sozialer Wohnbau werden, doch „Way2Smart“ stand von Beginn an unter keinem guten Stern. Nicht alle innerhalb der Korneuburger ÖVP ließen sich für das „grüne“ Forschungsprojekt begeistern. Jetzt, nachdem bereits 370.000 Euro investiert worden sind, steigt die ÖVP auf die Bremse und zieht die Ausschreibung zurück. Die Baukosten seien zu hoch, um die Wohnungen zu leistbaren Mietpreisen anbieten zu können, so die Begründung. Die ÖVP will das Projekt einer Genossenschaft überlassen.

Auch wenn nicht die ganze Summe verloren ist, weil Teile für die Neuausschreibung unter anderen Vorzeichen verwendet werden können, wurde doch viel Geld in den Wind geblasen. Die Frage ist, ob man nicht schon viel früher erkennen hätte müssen, dass man viel Geld in die Hand nehmen muss, um einen baufälligen Wohnbau aus den 1940er-Jahren in ein energetisches Vorzeigeobjekt zu verwandeln ...