Wie würde man selbst handeln?. Über einen Fall, der zum Nachdenken anregt.

Von Veronika Löwenstein. Erstellt am 16. Oktober 2019 (05:06)

Zur falschen Zeit am falschen Ort – wie oft hört man das!? Dass es auch umgekehrt geht, durfte Alexander Neunteufel aus Großmugl erleben. Nur durch eine Verkettung glücklicher Umstände hat er einen Autounfall überlebt. Zu verdanken hat er sein Leben Menschen, die Zivilcourage gezeigt und sich im an Dramatik kaum zu überbietenden Notfall exakt die Aufgaben geteilt haben.

Denn das Auto, in dem der junge Mann eingeklemmt war, hatte Feuer gefangen, das sich mehr und mehr ausbreitete. Sein Schutzengel kam in Form einer Motorradfahrerin, die nicht nur Mut und Herz zeigte, sondern aufgrund ihrer Motorradbekleidung auch besser gegen die Flammen geschützt war.

Solche Fälle geben immer Anlass zum Nachdenken: Wie würde man selbst in so einer Situation handeln? Würde man sein Leben riskieren, um das eines Wildfremden zu retten? Die Lebensretter hatten diese Zeit zum Nachdenken nicht. Sie haben einfach gehandelt – so selbstlos, wie es nicht selbstverständlich ist.