Kwizda und der gewisse Druck .... Veronika Löwenstein über Schlüsse zum Rechnungshofbericht.

Von Veronika Löwenstein. Erstellt am 25. März 2014 (23:59)
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Auf rund 200 Seiten rollt der Rechnungshof die Liegenschaftstransaktion zwischen Verteidigungsministerium, Asfinag und Stadt Korneuburg - in Form des Stadtentwicklungsfonds - auf. Im Endeffekt geht es darum, dass Kwizda für einen rund 4.500 Quadratmeter großen Betriebsgrund eine 30.000 Quadratmeter große Teilfläche der Dabsch-Kaserne bekommen hat. Als Basis diente ein Gutachten eines Sachverständigen, den das Unternehmen selbst beauftragt hatte und der einen Quadratmeterpreis von 20 Euro berechnete. Ein Wert, den der Rechnungshof nicht nachvollziehen kann. Das Grundstückskarussell ist zustande gekommen, weil Kwizda immer wieder mit Absiedelung drohte. Arbeitsplätze und Kommunalsteuer wären verloren gegangen.

Das stellt das Unternehmen zwar in Abrede, aber insgesamt spiegelt die Causa doch wider, welchen Stellenwert die Firma bei den Gemeinden hatte. Und man darf sich schon die Frage stellen, wo und wann die Firma noch mit Absiedelung gedroht hat ...