Die Vorfreude ist jetzt riesengroß. Über die Kaderplanung beim SV Leobendorf.

Von Dominik Siml. Erstellt am 27. Mai 2020 (04:46)

Alle Fans sitzen seit der Coronapause ohnehin auf Nadeln, ist doch König Fußball schon seit Mitte März abtrünnig. Das „schönste Hobby“ wird vermisst, sowohl im Fernsehen als auch auf den Plätzen unserer Amateurvereine.

Dass der SV Leobendorf, das Aushängeschild im Bezirk, jetzt zusätzlich die Mannschaft umgekrempelt und aufgepeppt hat, steigert die Vorfreude auf eine Meisterschaftsrückkehr noch mehr. Kevin Aue, Okan Celik, David Ungar und Miro Milosevic sorgen für Zungenschnalzen. Einen sechsmaligen Regionaliga-Meister wie Letz teren zu holen, ist schon ein Statement. Dazu kommen die bereits vorhandenen klingenden Namen wie Emir Dilic, Sascha Viertl oder Oliver Pranjic.

Die Verantwortlichen haben in den letzten Wochen nicht nur in Sachen Infrastruktur ihre Hausaufgaben gemacht, sondern auch personell. Die Qualität im Kader ist jetzt größer als in der Vorsaison, als man Fünfter wurde. Dass sich die meisten Akteure schon von früheren Stationen auf und neben dem Platz kennen, macht die Inte gration und das Vorhaben, ein Team zu bilden, einfacher.

Dennoch: Namen schießen bekanntlich keine Tore, gut zu sehen im letzten Herbst. Wenn es einem Coach zuzutrauen ist, aus den vielen schillernden Akteuren eine Einheit zu formen, dann Sascha Laschet. „Die Top-Fünf muss man da schon fast in den Mund nehmen“, hieß es aus dem Lager des SVL. Stimmt, die Kaderplanung ist abgeschlossen und die Mannschaft wohl die beste, die es je unter der Burg Kreuzenstein gab. Das muss jetzt aber auf dem Platz unter Beweis gestellt werden.