Drei Topspiele hintereinander. Über Leobendorf und die kommenden drei Spitzenspiele.

Von Dominik Siml. Erstellt am 14. Oktober 2020 (00:59)

Der Leobendorfer Saisonstart in all seinen Facetten ist beeindruckend: sechs Spiele, sechs Siege, bereits sechs verschiedene Torschützen bei 15 erzielten Treffern. Die Stimmung ist – wie sollte es nach so einem Start in Kombination mit der vorangegangenen Horrorsaison auch anders sein – nicht zu toppen.

Jetzt kommen mit dem Wiener Sport-Club, Traiskirchen und Stripfing drei Titelanwärter nacheinander. Wie man ein starkes Team schlägt, zeigte Leobendorf schon gegen Bruck. Die drei zuvor genannten Vereine sind aber noch eine Stufe über die Brucker zu stellen.

In dieser Form und zu diesem Zeitpunkt ist der Laschet-Elf jedenfalls alles zuzutrauen, auch, dass man den Favoriten Punkte abknöpft. Wobei, nach den letzten Wochen muss man über die Favoritenrolle in solchen Matches zweimal nachdenken, nahmen sich die Mannschaften doch die Punkte gegenseitig weg, während der SVL von Sieg zu Sieg eilte.
Fest steht: Kommen die Laschet-Schützlinge halbwegs ungeschoren aus dem „Spitzen-

Triplepack“ und holen fünf, sechs oder sogar sieben Punkte, dann muss man sich die Frage nach dem Favoriten in den Spielen darauf nicht mehr stellen. Denn dann ist der SVL wohl zumeist in dieser Rolle.