Jetzt muss die Halle brennen. Über die Stockerauer Handballdamen.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 26. Februar 2020 (02:20)

Ein Hauch von 2018 wird am Samstag im Sportzentrum Alte Au in Stockerau wehen. Im Handball-Cupfinale der Damen zwischen dem UHC Stockerau und Meister Atzgersdorf werden Erinnerungen an den größten Erfolg der Vereinsgeschichte wach. Die Lenaustädterinnen, auch vor zwei Jahren Außenseiter unter den Top vier, schafften damals den Sprung ins Finale und krönten sich wortwörtlich zum Pokalsieger. Die Bilder von Kapitänin Christina Gahler und Co. mit den Kronen am Kopf sind unvergessen und sollten für die aktuelle junge Mannschaft Motivation sein.

Zudem kommt das Duell mit den Wienerinnen zum besten Zeitpunkt. Erstens hatte man im Meisterschaftsspiel am Samstag die perfekte Generalprobe. Gerade, weil sie verpatzt wurde, sollte es – so paradox das klingen mag – Hoffnung geben. Zweitens zeigt die Formkurve der Mädels von Trainer Karsten Schneider nach oben, und drittens könnte der Heimvorteil den Ausschlag geben.

Damit sind wir auch beim Thema Fans: Das (kritische) Stockerauer Publikum ist gefordert, in die Halle zu kommen und die UHC-Mädels zu unterstützen, damit der Hauch von 2018 vom frischen Wind 2020 verblasen wird und das Finale keine Eintagsfliege bleibt.