Mentale Stärke als A und O. Über die aktuelle Situation beim SV Leobendorf.

Von Dominik Siml. Erstellt am 11. September 2019 (02:29)

Von vielen Fußballexperten wird das zweite Jahr nach dem Aufstieg als das schwierigste bezeichnet. Diese Erfahrung macht auch gerade der SV Lebendorf. Nach der Premieren-Sensationssaison schrillen jetzt die Alarmglocken.

Trotz guter Transferpolitik mit Dilic, Stevanovic, Tiffner und Co. läuft es aktuell nicht. Die Gründe sind vielschichtig. Die Mannschaft braucht noch Zeit, hat sich – ersichtlich auf dem Platz – noch nicht gefunden.

Aktuell droht auch der Heim-Mythos abhandenzukommen: Verlor Leobendorf in der Vorsaison daheim nur einmal insgesamt, gab es jetzt – Anfang September – schon zwei Niederlagen. Die 1:6-Schlappe war der Gipfel.

Gefragt sind jetzt kühle und mental starke Köpfe. Coach Sascha Laschet ist definitiv so einer, nur kann er der Mannschaft auf dem Feld nicht aktiv helfen. Die muss den Karren schon selbst aus dem Dreck ziehen. Mit Kayhan, Tokgöz und Viertl hat man jedenfalls genug Erfahrung in den eigenen Reihen. Sie müssen diese jetzt weitergeben und Verantwortung übernehmen.

Gerade jetzt tut der mehrfache Nasenbeinbruch von Kapitän Patrik Batoha doppelt weh. Fast sinnbildlich, dass der Kämpfer nun pausieren muss.