Nachhaltigkeit als Zauberwort. Über die Korneuburger Handballdamen.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 23. September 2020 (05:01)

Mit dem Saisonstart in der Handballbundesliga der Frauen starten auch die Korneuburger Damen einen neuen Versuch, in die WHA zurückzukehren – viereinhalb Jahren nach dem Erreichen des Pokalfinales und der Vizestaatsmeisterschaft.

Allerdings sind die Bezirkshauptstädterinnen nur Außenseiter im Kampf um den Aufstieg, vor allem, weil man konsequent seinem Motto: „Korneuburgerinnen für Korneuburg“ treu bleibt. Es ist eine durchaus mutige Entscheidung, nur auf junge, einheimische Spielerinnen zu setzen. Das Risiko, gerade deshalb in den entscheidenden Aufstiegspartien zu scheitern, ist trotz der vorhandenen Qualität durchaus gegeben. Ganz zu schweigen von der geballten Legionärspower bei so manchem Konkurrenten. Aber es ist ein Risiko, das von den Korneuburger Vereinsverantwortlichen rund um Obmann Gerald Pojmann in Kauf genommen wird.

Warum? Weil der vorhandene Kader einfach zu große Qualität hat, wie die Erfolge im Nachwuchs zeigen. Deshalb sollte die WHA-Rückkehr nur eine Frage der Zeit sein. Im Sinne der Nachhaltigkeit muss das nicht zwangsläufig in dieser Saison sein. So oder so: Dieser Korneuburger Weg ist auf jeden Fall der einzig richtige.