Nur nicht die Nerven verlieren. Über die erste kleine Krise beim SC Korneuburg.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 04. September 2019 (02:26)

Hektisch und emotional ging es am Freitagabend im Korneuburger Stadion zu. Nach der 0:3-Heimpleite der Gastgeber gegen Bisamberg war der Fehlstart des selbst ernannten Titelfavoriten Nummer eins in der 2. Landesliga perfekt. Ein magerer Punkt ist für die Ansprüche der Bezirkshauptstädter zu wenig. Viel zu wenig.

Trainer Stefan Jaschke zog sofort Konsequenzen und besprach mit den Funktionären erste personelle Maßnahmen – all das vor den Augen und Oh - ren des NÖN-Reporters. Im Lager der Korneuburger will man gar nicht erst versuchen, so zu tun, als ob alles eitel Wonne wäre. Diese Offenheit ist aber auch ein Grund, warum Panik noch lange nicht angebracht ist.

Erstens sind erst drei Runden gespielt – von 26. Zweitens waren die ersten drei Gegner allesamt Mannschaften, die den Anspruch haben, in den vorderen Tabellenregionen mitzuspielen – für eine komplett neu zusammengewürfelte Truppe wie Korneuburg nicht gerade ideal. Und drittens ist die Qualität nach wie vor vorhanden und mit jeder weiteren Trainingswoche werden das Zusammenspiel und die Automatismen besser sowie die Qualität höher. Deshalb sollte es jetzt heißen, kühlen Kopf zu bewahren und nicht die Nerven zu verlieren.