Selbstbewusst zu sein als Stärke. Über den SC Sparkasse Korneuburg in der 2. Landesliga Ost.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 14. August 2019 (02:20)

Zwischen Selbstbewusstsein und Arroganz ist ein schmaler Grat. Ganz besonders im Fußball, wo gerade vor Saisonstart viele Trainer und Vereinsfunktionäre sehr zurückhaltend agieren, was die Ziele und Wünsche angeht. Da ist der SC Sparkasse Korneuburg eine erfrischende Ausnahme.

Dort wird ganz selbstbewusst vom Ziel Meistertitel ge sprochen. Klar, bei den vielen namhaften Neuzugängen hat man ohnehin die Favoritenrolle inne, ob man will oder nicht. Arrogant wirkt das aber nicht, denn allen Beteiligten, insbesondere Trainer Stefan Jaschke, ist bewusst, dass gute Spieler noch keine gute Mannschaft machen. Aber die Basis wurde in der Übertrittszeit gelegt, dass sich Präsident Andreas Ubl und Co. im Idealfall schon im Sommer 2020 über den Landesliga-Aufstieg freuen können.

Stress oder Hektik ist im Umfeld dennoch nicht zu spüren, mehr eine Art Entspannung oder Gewissheit, dass es früher oder später ohnehin mit dem Aufstieg klappt. Vor allem, weil die finanziellen Mittel da sind, um dieses Ziel zu erreichen. Auch wenn bei den Korneuburgern (mittlerweile) auch im Nachwuchs und der Infrastruktur gut gearbeitet wird, ohne das liebe Geld ist ein Aufstieg in die höchste Spielklasse Niederösterreichs nicht zu schaffen – schon gar nicht in so einer ausgeglichenen und hochwertigen 2. Landesliga.