Oben bleiben ist absolutes Muss. Peter Sonnenberg über die Korneuburger Handballherren.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 01. August 2018 (05:00)

Mit der Zusammenarbeit von HLA und Bundesliga wurde eine zukunftsorientierte Weichenstellung in den zwei höchsten Handballspielklassen der Herren vorgenommen – eine, die den Handball hierzulande ein wenig mehr in Richtung Haupt- denn Randsportart schieben soll. Mittendrin statt nur dabei sind auch die Männer der Union Korneuburg, die als Aufsteiger souverän den Klassenerhalt schafften und jetzt mittelfristig ein Team werden wollen, das sich im oberen Bereich der Bundesliga festsetzen kann.

Einerseits, um früher oder später auch von dieser neuen Zusammenarbeit zu profitieren und andererseits, um den Handballstandort Korneuburg nachhaltig zu sichern. Denn eines ist mit diesem Schritt in Richtung Professionalisierung klar: Die Schere zwischen den insgesamt 22 Teams aus spusu-Liga und spusu Challenge und den rest lichen Vereinen darunter wird damit immer größer.

Anders formuliert: Ein Abstieg aus diesem neuen gelobten Land würde einen Rückschlag für alle professionelle Handballambitionen in den jeweiligen Vereinen bedeuten – und das wohl für Jahre. Insofern hat Korneuburgs Sektionsleiter Matthias Keusch absolut recht, wenn er meint, dass man jetzt ja nicht absteigen dürfe. Letzte Saison wäre es ein kleines Drama gewesen, heuer eine große Katastrophe.