„Pflaster“ reichen nicht

Erstellt am 22. Juni 2022 | 05:33
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über Gemeindemaßnahmen gegen Teuerung

Ob Lebensmittel oder Energiekosten – die Teuerung ist in allen Lebensbereichen spürbar. Besonders trifft es die, die bisher schon gekämpft haben. Immer mehr Gemeinden versuchen deshalb, durch Einzelmaßnahmen den finanziellen Druck abzufedern. Die Stadt Korneuburg hat beispielsweise den Heizkostenzuschuss erhöht und will jetzt auch den Richtwertmietzins aussetzen.

Diese Maßnahmen sind letztlich ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Wohnkosten steigen seit Jahren, gerade in der Bezirkshauptstadt. Die gestiegenen Energiekosten werden viele nicht berappen können. Und letztlich sind es auch die Gemeinden, die – nicht zuletzt bei Bauprojekten – die Teuerung spüren.

Es braucht mehr als die „Pflaster“ der Gemeinden, um eine nachhaltige Entlastung herbeizuführen. Es braucht eine sozialstaatliche Antwort auf die aktuelle Krise, die nur die Regierung geben kann.