Bitte nur kein Scherbenhaufen. Über die Zukunft des SV Stockerau.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 13. Juni 2019 (02:19)

Eine neue Ära beim SV Stockerau beginnt! Nach dem Abgang von Langzeitpräsident Othmar Holzer will sich der Fußball Traditionsverein neu aufstellen und vor allem wieder mehr Leute zum Verein bringen – war doch die Ära Holzer auch davon geprägt, dass sich handelnde Personen aus Frust zurück zogen. Das mündete unter anderem auch in der Gründung des FC Stockerau, mittlerweile der zweite (Nachwuchs-) Verein in der Lenaustadt. Holzer wiederum meint, dass jetzt jene Kritiker gefordert sind, die ihm immer vorwarfen, die Entwicklung des Vereins zu behindern.

Eines ist unumstritten, in der der größten Stadt des Weinviertels sollte es in allen Nachwuchs-Altersklassen Teams geben. Auch die Kampfmannschaft dümpelt seit Jahren in der 2. Landesliga vor sich hin, gepaart mit dem fehlenden sportlichen Erfolg, wundert es nicht, dass die Heimspiele in der Alten Au zu „Geister spielen“ verkamen.

Die provisorische neue Führung ist motiviert und hat gute Ideen, allerdings scheint in der Vergangenheit viel Porzellan zerschlagen worden zu sein. Gelingt es, dieses zu kitten, dann gibt es eine Zukunft für den SV Stockerau. Wenn nicht, dann bleibt ein Scherbenhaufen übrig.