Endlich echter Heimvorteil. Peter Sonnenberg über das Leobendorfer Cuplos Altach.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 08. August 2018 (02:15)

Also wieder ein Bundesligist – der SV Leobendorf wurde nach dem Aufstieg in der ersten Runde des Uniqa ÖFB-Cups mit dem Los SCR Altach belohnt. Zwar ist es nicht der SK Rapid, wie im Herbst 2016, aber ebenfalls eine Mannschaft aus Österreichs oberster Spielklasse.

Und was viel wichtiger sein könnte: Im Gegensatz zum Aufeinander treffen mit dem österreichischen Rekordmeister, das auf lagenbedingt am Platz des Wiener Sportklubs stattfinden musste und wo tausende Rapidfans für ein grün-weißes Heimspiel sorgten, haben die Leoben dorfer diesmal wirklich Heimvorteil. Auch wenn Trainer Sascha Laschet trotzdem nicht von einem Traumlos spricht.

Dabei kann der SVL eigentlich nur gewinnen: Selbst wenn es nicht zum großen Besucheransturm kommt, weil der ganz große Name fehlt, Kassier und Kantineur dürfen sich trotzdem die Hände reiben. Ganz zu schweigen vom Sportlichen, denn viele Partien mit einer noch klareren Ausgangslage gibt`s in Runde zwei nicht.

Vielleicht kann ja Laschet seinen Burschen ein wenig von seiner Cup-Erfahrung teilhaben lasse, schaffte er es doch 2009 mit der Admira ins Finale. So weit müssen die Leobendorfer zwar nicht kommen, aber eine weitere Runde wäre doch wünschenswert.