Erfolgshunger ist nicht gestillt. Über den SV Leobendorf und die Zukunftspläne.

Von Dominik Siml. Erstellt am 08. Mai 2019 (02:34)

Die letzten Partien des SV Leobendorf sind eigentlich „nur“ mehr Platzierungsspiele. Als Vierter der Regionalliga sind es fünf Zähler Rückstand auf den Zweiten Mauerwerk – bei starker Punkteausbeute in den letzten fünf Spielen noch möglich. Nach hinten könnte man auf den sechsten Endrang abrutschen, dass es weiter nach unten geht, ist aber unrealistisch – nicht nur wegen dem Punktepolster, sondern auch wegen der Leobendorfer Einstellung.

Gegen Rapid II stemmte man sich wieder einmal gegen eine drohende Niederlage, bewies Moral und kam im Schlussakt zum verdienten Ausgleich. Die Mannschaft ist erfolgshungrig – und der Verein auch. Mit den Vertragsverlängerungen des Leistungsensembles Kayhan, Schwaiger, Pranjic und Babic inklusive Dirigent Laschet will man auch in der nächsten Spielzeit am Konzert der ganz Großen teilnehmen.

Zudem verriet der Coach, dass der Kader ein wenig verstärkt werden soll, weitere „junge Wilde“ ante portas stehen. Der Konkurrenzkampf bleibt also auch kommende Saison groß. Das treibt den Kampf ums Leiberl weiter an und wird auch die Leistungen steigern. Stellt sich – bekanntlich will man ja nicht aufsteigen – nur die Frage: Warum eigentlich?