Jetzt nicht die Nerven verlieren. Über die Korneuburger Handballherren.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 04. Dezember 2019 (02:28)

So lange befanden sich die Korneuburger Handballherren in der Erfolgsspur, nur um kurz vor dem Ende des Grunddurchgangs der Bundesliga aus dem Tritt zu geraten. Das große Ziel Oberes Play-off droht verpasst zu werden, danach würde ein beinharter Kampf um den Klassenerhalt warten – der existenziell wäre für die Bezirkshauptstädter, da ein Abstieg in die Landesliga auf Jahre das Ende der Korneuburger Ambitionen auf Spitzenhandball bedeuten würde.

So weit ist es aber zum Glück noch lange nicht, und Grund zur Panik besteht bei Weitem nicht. Denn viel zu oft bewiesen die Mannen von Erfolgstrainer Alexander Luzyanin, dass sie mit allen Teams der Liga auf Augenhöhe sind. Ein Zwischentief kommt in jeder Meisterschaft vor, bei Korneuburg ist es nur zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt gekommen.

Dennoch darf man jetzt nicht die Nerven verlieren. Warum? Drei Fakten: Erstens gibt es noch zwei Heimspiele in den letzten drei Runden. Zweitens warten Teams, die hinter Korneuburg liegen oder ebenfalls eine Formkrise haben. Und drittens werden sich die anderen Teams ebenfalls gegenseitig die Punkte wegnehmen. Deshalb heißt jetzt das oberste Gebot: Ruhe bewahren.