Lösung macht durchaus Sinn. Über Großmugl und die Trainer-Entscheidung.

Von Dominik Siml. Erstellt am 11. Dezember 2019 (02:23)

Warum etwas Neues versuchen, wenn man dem „alten Material“ vertraut? Das dachte sich wohl auch 1. Klasse-Aufsteiger Großmugl, als es um die Nachfolge von Trainer Patrick Fasching ging. Zugegeben, die Variante mit einem Trio auf der Betreuerbank ist nicht alltäglich, sieht man allerdings genauer hin, macht die Lösung durchaus Sinn.

Zum einen ist da Florian Hübl, der schon unter Fasching Co-Trainer war. An seiner Seite stehen Mario Majstorovic – alleine die Erfahrung von 122 Bundesliga-Spielen und die mehr als 25 Jahre in der Branche sprechen für ihn – und Alexander Kuhn. Der Reserve-Coach kennt also auch die Spieler, die früher oder später potenziell für die Kampfmannschaft in Frage kommen.

Was ist gut an der Lösung? Alle drei sind nicht neu im Verein, kennen das Umfeld und die Spieler. Alle drei haben – wie oben erwähnt – unterschiedliche Vorzüge bzw. Themengebiete, die sie abdecken. Gut für den Verein ist außerdem, dass man sich die Suche, die Verhandlungen und den eventuellen externen Fehlgriff erspart.

Druck haben die drei Neuen allerdings schon, den kann ihnen keiner nehmen. Denn mit 13 Punkten ist Großmugl als Elfter mittendrin im Abstiegskampf.