Wann ist das Plateau erreicht?. Dominik Siml über die Zukunft des SV Leobendorf.

Von Dominik Siml. Erstellt am 03. Januar 2019 (09:00)

Zunächst der überragende dritte Platz im Premierenherbst der Regionalliga, dann die Einberufung von Ivan Baric ins U18-Nationalteam des Vizeweltmeisters aus Kroatien und fast zeitgleich der Spatenstich zum Tribünenzubau und der Flutlicht-Errichtung, den neuen Fernsehturm nicht zu vergessen – in Leobendorf bewegt sich seit der Vorsaison (Meistertitel in der Landesliga trotz zwischenzeitlich großem Rückstand auf Stripfing, Anm.) nicht nur auf dem Platz viel, sondern auch daneben.

Der Deal mit dem neuen Hauptsponsor – die Sparkasse Korneuburg löst ja jetzt offiziell die Firma Haas ab – öffnet auch neue Türen. Sportlich streckt sich die Truppe von Sascha Laschet momentan ohnehin schon nach dem Profigeschäft; der Coach trieb Ekinci, Gabler und Co. im Herbst zu Höchstleistungen, gab seiner Elf ein bisschen was von seinem Perfektionismus mit. Auch abseits des grünen Feldes wird das Rundherum jetzt auf ein neues, unter der Burg Kreuzenstein noch nie dagewesenes Niveau gebracht.

Wohin die Reise gehen soll, die gerade – passend zum dieswöchigen Jahreswechsel – im Raketentempo nach oben angetreten wurde, wissen im Moment nur die Verantwortlichen. So wie es jetzt aber aussieht, soll die dritte Spielklasse Österreichs auch in Zukunft das Mindeste sein, was den Zuschauern in Leobendorf geboten wird.