Unbedingt dem Weg treu bleiben. Über den Aufstieg der Korneuburger Handballdamen.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 05. Mai 2021 (00:28)

Knapp fünf Jahre nach dem sensationellen Einzug in das ÖHB-Pokalfinale haben die Korneuburger Handballdamen wieder Grund zum Jubeln: Mit makelloser Bilanz fixierten die Mädels von Trainer Peter Schildhammer Platz eins in der Bundesliga und kehren in die WHA zurück, drei Jahre nach dem Abstieg und dem Ende der Erfolgsmannschaft um so verdiente Spielerinnen wie Franziska Rath, Kathrin Lauter oder Johanna Schindler.

Ihre Nachfolgerinnen stehen aber schon bereit, zählt die Union doch zu den jüngsten Teams der Bundesliga und besteht beinahe ausschließlich aus Eigengewächsen. Dieser Weg soll auch in der obersten Spiel klasse weitergegangen werden. Sektionsleiter Gerald Pojmann schließt Legionärinnen und Co. kategorisch aus.

Denn Potenzial gibt es genug in dieser Truppe. Was noch fehlt, ist Erfahrung und Routine. Natürlich wird man deshalb Lehrgeld bezahlen. Aber dieser Weg ist trotzdem der einzig richtige, um längerfristig Erfolg zu haben und an die Leistungen der legendären Korneuburger Mannschaft von vor fünf Jahren anzuknüpfen.