Zöch, Konrad – und danach?. Kevin Kada über den fehlenden Druck bei den Leoben- dorfer Stürmern.

Von Kevin Kada. Erstellt am 06. September 2017 (05:00)

Leobendorf hat ein gravierendes Problem: Mit Peter Zöch und Mario Konrad hat Sascha Laschet in Wahrheit genau zwei nominelle Stürmer im Kader stehen. Wenn beide fit sind und spielen können, reichen zwei Stürmer natürlich. Wenn dann aber einer oder im schlimmsten Fall beide fehlen, wird es kritisch.

Es ist mutig von Leobendorf, nur zwei echte Stürmer gleicher Qualität im Kader zu haben, denn wie es bekanntlich heißt: Der Teufel schläft nicht. Niemandem wünscht man eine Verletzung, aber es reicht auch schon, wenn beide gesperrt ausfallen. Und selbst, wenn der Ernstfall nicht eintritt, so ist der Mangel an weiterem hochkarätigen Stürmermaterial dennoch nicht förderlich, denn so nimmt man sich in Leobendorf die Möglichkeit, dass ein Kampf ums Leiberl entsteht. Und jeder weiß, dass der Konkurrenzkampf ein wichtiger Bestandteil im Teamsport ist, denn so werden Spieler zu Höchstleistungen getrieben. Konrad und Zöch können sich hingegen quasi als fix gesetzt betrachten.

Natürlich gibt es auch Aufstellungsvarianten mit nur einer Spitze und offensiven Mittelfeldspielern dahinter. Da hat Leobendorf auch tatsächlich genügend Material. Doch ein dritter Stürmer wäre für einen gesunden Kampf ums Leiberl notwendig.