Ärger über breiten Radweg. Der langjährige Obmann der Volkstanzgruppe, Alfred Rodler, ist verärgert: Vor seiner Wohnung in der Stockerauer Straße wurde ein Geh- und Radweg errichtet; das stört ihn zwar nicht, sehr wohl aber, dass der Radweg um einiges breiter angelegt wurde als der Gehweg.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 03. Dezember 2020 (04:39)
Alfred Rodler wollte es genau wissen und nahm das Maßband zur Hand. Demnach ist der Gehweg neben der Stockerauer Straße exakt 1,8 Meter und der Radweg 2,4 Meter breit.
Preineder

„Zwei Mütter mit Kinderwägen müssten notgedrungen auf den Radweg ausweichen, was gefährlich werden kann“, schüttelt er den Kopf. Seiner Meinung nach wurden die Radfahrer bevorzugt, obwohl sie klar in der Minderzahl sind.

Beim NÖN-Lokalaugenschein frequentierte kein einziger Radfahrer den dafür vorgesehenen Streifen. „Offenbar werden die Fußgänger zum Gänsemarsch verpflichtet.“ Zur Erklärung: Im Zuge der Fernwärme-Installation wurde ein neuer Geh- und Radweg auf der stadtauswärts führenden Seite der Stockerauer Straße errichtet. Dazu mussten auch Sträucher entfernt werden, um Platz zu schaffen.

Die NÖN konfrontierte Wolfgang Schenk vom Bauamt mit den Vorwürfen. Er entgegnete: „Wir können mit Fotos beweisen, dass noch vor einem Jahr der Gehweg eineinhalb Meter breit und der Radweg ein bisschen breiter war, jetzt haben wir einen zwei Meter breiten Gehweg und einen zweieinhalb Meter breiten Radweg, also doppelt so komfortabel wie früher. Dafür haben wir auch schon viel Lob bekommen.“