Arbeiter stürzte in Brunnen ab. Ein schwerer Arbeitsunfall ereignete sich Mittwochmorgen in einem Brunnen der Korneuburger Stadtwerke in der Au.

Von Veronika Löwenstein. Erstellt am 14. September 2016 (12:14)
FF Korneuburg
Notärztin musste nach Arbeitsunfall zum Verletzten abgeseilt werden.

Ein 58-jähriger Arbeiter wollte Wasserproben ziehen und stieg zu dem Zweck in den Brunnen. Dabei stürzte er mitsamt eines Gitters rund drei Meter von einer Ebenen in die nächste. Die Bergung des Verletzten gestaltete sich für die Freiwillige Feuerwehr äußert schwierig.

Notärztin musste abgeseilt werden

„Der Brunnen hat zwar einen Durchmesser von vier Metern, aber die Öffnung ist nur 70 Zentimeter breit“, schildert der stellvertretende FF-Kommandant Marin Peterl die Herausforderung.

Die Notärztin wurde zu dem Mann abgeseilt, wo sie ihn erstversorgte und stabilisierte. Der Korneuburger hatte sich bei dem Sturz Wirbelsäulenverletzungen zugezogen.  Mittels Vakuummatratze und Rettungswanne zogen die Helfer den Wasserwerk-Mitarbeiter in die Höhe.

Zu Hilfe kam ihnen dabei ein Kran, der normalerweise für die Bewegung von  Pumpen eingesetzt wird. Der Verletzte wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhaus geflogen.