Firma kultiviert ihr eigenes Feld. SMC-Mitarbeiter bauen auf 240 Quadratmetern Gemüse an. Ernte landet in Kantine.

Erstellt am 20. Juli 2017 (05:00)
SMC
Am SMC-Unternehmensfeld wurden heuer schon 200 Kilo Zucchini und 150 Kilo Kürbis geernet. Geschäftsführer Robert Angel, Adore Acenas, Projektmanagerin Martina Auer und Sabrina Rubitzko (v.l.) begutachten das Pflanzenwachstum.

„Die Früchte der Arbeit ernten“ – diese Redewendung nimmt das Korneuburger Unternehmen SMC heuer bereits zum zweiten Mal in Folge ganz und gar wörtlich. Salate, Zucchini, Kürbisse, aber auch Naschobst wie Erdbeeren gedeihen auf dem 240 Quadratmeter großen Feld des global führenden Experten in der industriellen Automatisierung.

Ernte wird in Betriebskantine verarbeitet

„Urban Gardening hat in vielen Städten Einzug gehalten. Warum nicht auch auf unserem Firmengelände?“, erläutert Robert Angel, Geschäftsführer SMC Pneumatik GmbH, die In-spiration zur landwirtschaftlichen Bestellung des Korneuburger Betriebsgeländes.

„In Japan, wo auch das Headquarter unseres Konzerns angesiedelt ist, wird in Bürogebäuden Gemüse und Salat angebaut und für Mitarbeiterkantinen verarbeitet. Die Nähe zu und Beschäftigung mit der Natur hat positive Auswirkungen auf den Wohlfühlfaktor am Arbeitsplatz“, so Angel weiter. Die Ernte wird für das kostenlose Salat- und Rohkostbuffet in der Betriebskantine verarbeitet und den mehr als 200 Mitarbeitern für den privaten Bedarf gratis zur Verfügung gestellt.

„In Japan, wo unser Headquarter ist, wird in Büros Gemüse und Salat angebaut und für Mitarbeiterkantinen verarbeitet.“Robert Angel, SMC

Durch den Zukauf einer Nachbarliegenschaft stand 2016 eine Grünfläche zur Verfügung, die von einer externen Firma professionell aufgearbeitet wurde. „Es folgten kostenlose Gartenworkshops für alle interessierten Mitarbeiter, und auch Hochbeete wurden unter Anleitung eines Fachmanns gebaut“, erklärt Martina Auer, Projektverantwortliche der Aktion.

Zahlreiche Mitarbeiter haben sich an der Pflanz-Aktion, die auf Freiwilligkeit beruht und in der Dienstzeit umgesetzt wird, beteiligt. Außerdem steht ein Teil des Feldes den Mitarbeitern auch für ihre privaten Beete zur Verfügung.