Giftköder beim Park? Angst um Vierbeiner. Auch wenn sich die Knochen als harmlos erwiesen haben, sollte man doch Vorsicht walten lassen, warnte ein Tierliebhaber.

Von Bernhard Preineder. Erstellt am 08. Januar 2018 (07:20)
Gottseidank erwiesen sich die verstreuten Knochen beim IGL-Park als „Fake“. Andernfalls hätte es für die besten Freunde der Menschen auch sehr böse ausgehen können.
Preineder

Ein eher ungutes Gefühl hatte ein Korneuburger Tierliebhaber, der meinte, dass beim IGL-Park vergiftete Köder herumliegen würden. Er tat seine Sorge in den sozialen Medien kund und warnte dort: „Liebe Hundebesitzer, bitte um Vorsicht, beim IGL-Park Eingang Leobendorfer Straße sind schon wieder Knochen ausgestreut worden.“

Da er mit seinen Hunden unterwegs war und mit dem Rollator nicht an die Stelle herankam, konnte er die Knochen nicht genauer in Augenschein nehmen und auch nicht einsammeln. Er gab aber zu bedenken, dass, wenn sie auch ganz harmlos gewesen wären, es doch besser wäre, Vorsicht walten zu lassen, als hernach vielleicht den Tierarzt aufsuchen zu müssen.

Auf Nachfrage der NÖN bei der Korneuburger Tierklinik Fischer/Grohmann/Wiebogen gab man schließlich Entwarnung: „In der letzten Zeit wären uns keine Fälle von Vergiftungen bei Haustieren bekannt“, so eine Sprecherin der Tierklinik.