Großbaustelle: Sperre dauert doch länger

Erstellt am 30. Juni 2022 | 05:19
Lesezeit: 2 Min
Sperre Straßensperre Symbolbild
Symbolbild
Foto: 75tiks, Shutterstock.com
Zwei Monate später als avisiert werden die Arbeiten beim Rathaus Korneuburg fertiggestellt sein.
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Die Großbaustelle beim Rathaus wird die Verkehrsteilnehmer noch länger als erwartet beschäftigen. Wie berichtet, wird das altehrwürdige Gebäude mit einem neuen Heizungssystem ausgestattet, das im Sommer auch für Kühlung sorgen soll. Bewerkstelligt wird dies mit einer sogenannten Sole-Wärmepumpe. Dafür müssen 18 Bohrungen bis zu jeweils 200 Metern vorgenommen werden. Diese Vorgehensweise basiert auf einer Vorgabe des Denkmalamtes, das solche Tiefenbohrungen fordert.

Eigentlich hätten die Arbeiten schon Ende Mai abgeschlossen sein sollen und der Weg infolge ab Anfang Juni für den Durchzugsverkehr an der nordseitigen Seite des Rathauses wieder freigegeben sein. Nun wunderten sich die Korneuburger, warum jetzt, Ende Juni, die Straße gesperrt ist und ein Ende der Bauarbeiten visuell in keinster Weise erkennbar ist.

„Nach aktuellem Stand werden die Arbeiten und damit die Beeinträchtigung des Verkehrs erst in der Kalenderwoche 31 abgeschlossen sein“, bremst Michael Förster, der neben seiner Funktion als Leiter von Hausverwaltung&Forst auch für den Tiefbau zuständig ist, auf NÖN-Nachfrage die Erwartungen.

Als Hauptgrund für die Verzögerung nennt er das Fehlen eines zweiten Bohrgerätes. Dieses hätte Ende Mai geliefert werden sollen. „Aus technischen Gründen war es aber nicht verfügbar“, erklärte er. Hinzu käme noch die Erschwernis des innerstädtischen Standortes, wodurch die Abwicklung aufgrund vieler Faktoren beeinträchtigt wurde. Er betonte aber auch, dass man erst nach den ersten Bohrungen den tatsächlichen Aufwand abschätzen hätte können.

Statt wie vorgesehen Ende Mai wird es nun wohl erst Ende Juli oder auch Anfang August so weit sein, dass der nordseitige Hauptplatz wieder zur „Freien Zone“ wird und sowohl Autofahrer und Passanten, aber auch die Geschäftsleute endlich aufatmen können.

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