Kunstfotografien: "Jeder kann zum Superman werden". Mit ihren Fotos möchte Janet Efrati die Emotionen der Menschen visualisieren.

Von Manfred Mikysek. Erstellt am 19. August 2018 (05:00)
Mikysek
Janet Efrati bei der Arbeit in ihrem neuen Studio in Korneuburg: „Konzeptuelle Fotografie ist eine Symbiose, die Visualisierung einer Idee, einer Fantasie, einer Geschichte“.

Die aus einer Künstlerfamilie in Taschkent, Usbekistan, stammende Janet Efrati, die nun in Korneuburg arbeitet, sorgt mit ihren Fotografien für künstlerische Highlights. Sie betont dabei: „Das ist nicht mehr nur Fotografie.“

Nach ihrem Studium war Efrat im Bereich IT-Management und in der Software-Entwicklung tätig. Ihre Leidenschaft für Kunst und Farben führte sie aber im Jahr 2000 zur Fotografie. Nach Kursen und Ausbildungen befasste sie sich mit Lifestyle-, Schwangerschafts-, Neugeborenen- und Familienfotografie. Danach suchte sie in der künstlerisch-fotografischen Darstellung der Persönlichkeit des Menschen die neue Herausforderung. Daraus entwickelte sie ihre konzeptuelle Kunstfotografie, um die Emotionen der Person zu visualisieren.

In ausführlichen Gesprächen wird gemeinsam eine Idee entwickelt, „im Mittelpunkt steht dabei der Mensch“, betont sie. Die Themen stammen oft aus Berufen, Sport und Hobbies. Den Fantasien sind keine Grenzen gesetzt.

„Was immer ich mache, ich steigere mich hinein“, verrät Efrati. Sie erarbeitet künstlerisch, welcher Typ sich hinter der Alltagsmaske verbirgt und so wird bei ihr Clark Kent zum Superman.

Ihr ist dabei die Erfahrung als Malerin hilfreich, um Hintergrund, Licht und Schatten mit der Person zu einer Story zu vereinen. Ihrer Ansicht nach wäre das mit klassischer Porträtfotografie nicht möglich. So können etwa Szenen aus Lieblingsfilmen nachgestellt oder ein persönlicher Moment für immer visuell geschaffen und festgehalten werden. Mehr zu Efratis Arbeiten finden Interessierte online unter www.janeterfrati.at