Lkw steckt in Übergang fest. Ein Lkw-Fahrer aus Minsk (Weißrußland) schätzte am Donnerstag offenbar die Höhe seines Sattelschleppers falsch ein und blieb im Übergang in der Sudentendeutsche Straße in Korneuburg stecken.

Von Veronika Löwenstein. Erstellt am 10. Mai 2019 (15:52)

„Die Zugmaschine hat noch durchgepasst“, schildert FF-Kommandant Stefan Hofmann, der Sattelaufleger erwies sich dann aber zu hoch für die Durchfahrt. Die Freiwillige Feuerwehr hatte die heikle Aufgabe, den Lkw aus seiner misslichen Lage zu befreien. „Wir mussten zuerst die Überfahrt kontrollieren, ob sie beschädigt ist“, erzählt Hofmann.

Erst als klar war, dass die „Brücke“ keinen Schaden genommen hatte, konnte der Planenaufbau gesichert werden. Anschließend wurde Luft aus den Reifen und dem Luftfahrwerk gelassen. Unter den Augen der Feuerwehr konnte der Lenker sein schweres Gefährt dann zurückschieben. Es war nicht das erste Mal, dass der Übergang zur Falle wurde. „In den letzten Jahren hatten wir drei bis vier Fälle“, erinnert sich Hofmann.