Neuer Kaplan ist „für Menschen da“. Das Studium der Fachtheologie ist gut, aber nicht gut genug. Augustiner Chorherr hat jetzt Gelegenheit, Praxis zu sammeln.

Von Bernhard Preineder. Erstellt am 24. Februar 2020 (08:39)
Nur hereinspaziert! Pfarrer Stefan begrüßt seinen neuen Kaplan Florian. Er soll fünf Jahre in Korneuburg bleiben und hier pastorale Erfahrungen sammeln.
privat

Am 1. Februar trat Kaplan Florian seinen Dienst in der Pfarre an. „Korneuburg ist in der glücklichen Lage, eine Pfarrgemeinde zu haben, die gerne neue Priester aufnimmt, um sie auf diesem mitunter auch anstrengenden Weg zu begleiten. Ebenso wichtig ist das sehr umfangreiche und lebendige Pfarrleben in Korneuburg“, freut sich Pfarrer Stefan über seinen neuesten Zugang.

Für den Augustiner Chorherren aus dem Stift Klosterneuburg ist klar, dass man im Laufe einer Tätigkeit als Kaplan in einer oder mehreren Pfarren pastorale Erfahrungen sammelt, um eine gute und umfassende Ausbildung zu haben, die durch das Studium der Katholischen Fachtheologie alleine nicht gewährleistet ist. „So sehe ich es als meinen Dienst an den Menschen, die hier in dieser Stadt arbeiten und wohnen, in Zusammenarbeit mit den pastoralen Mitarbeitern für die Menschen in ihren Sorgen, Nöten und Problemfeldern, die das tägliche Leben mit sich bringt, da zu sein. Dabei sind vor allem die Spendung der Sakramente und die Ausdeutung der Heiligen Schrift Teile meines Aufgabengebiets“, umschreibt Kaplan Florian sein künftiges Tätigkeitsfeld und seine Ziele. Bis zum Sommer soll er die unterschiedlichen Bereiche der Pfarre kennenlernen.

Pfarrer Stefan ist dankbar für die Unterstützung: „Eine Entlastung ist er auf jeden Fall bei der Feier der Gottesdienste sowie bei Diensten im Krankenhaus und im Pflegeheim.“ Ein Unterricht an einer Schule in Korneuburg sei momentan aber nicht vorgesehen.