Parkgarage startet mit Gratis-Parken. Ab Anfang September sollen zusätzliche Stellflächen den Hauptplatz massiv entlasten.

Von Veronika Löwenstein. Erstellt am 30. August 2018 (04:14)
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Machten sich vor Ort ein Bild von der neuen Parkmöglichkeit und posierten bei der Einfahrt für ein Foto: VP-Gemeinderat Roland Raunig, Grüne-Gemeinderätin Susanne Springer, VP-Stadtchef Christian Gepp, Bauamtsleiter Wolfgang Schenk und VP-Baustadtrat Hubert Holzer (v.l.).

Seit vielen Jahren ringt die Stadt um eine Lösung, wie man die Parkplatzsituation am Hauptplatz entlasten kann. Vor allem an den Markttagen ist es fast unmöglich, einen Pkw-Stellplatz zu ergattern. In der Gemeinderatssitzung diesen Mittwoch will man nun einen wichtigen Punkt zur Entlastung der Situation beschließen: die Untermiete von 102 Stellplätzen im Karrée Korneuburg, dem ehemaligen Landesgericht.

Parkgarage soll auch den Ring entlasten

In der dortigen neu errichteten Parkgarage sollen künftig nicht nur für die Wohnungs- und Büroeigentümer Parkplätze zur Verfügung stehen, sondern auch für die Öffentlichkeit. 52 der gemieteten Plätze will die Stadt dem Landesklinikum weitervermieten, das die zusätzlichen Stellflächen als Personalparkplätze zur Verfügung stellen will.

„Durch diese Weitervermietung soll sich die Parkplatznot entlang des Rings und in den Seitenstraßen rund ums Spital mindern, indem der Krankenhausparkplatz nicht mehr von Mitarbeitern genutzt wird, sondern allein Patienten zur Verfügung steht“, hofft Bürgermeister Christian Gepp auf eine Entlastung der angespannten Park-Situation auch rund ums Krankenhaus.

Geht alles nach Plan und der Gemeinderat gibt grünes Licht, dann ist die Garage ab spätestens 3. September benutzbar. Die Einfahrt befindet sich in der Wiener Straße und ist mit einer Schrankenanlage ausgestattet. Um die Örtlichkeit bekannt zu machen, wirbt die Stadtgemeinde im ersten Monat mit Gratis-Parken. „Das Parken in der Garage wird danach dasselbe kosten wie am Hauptplatz“, kündigt Gepp an.

Er hofft, dass die neue Parkmöglichkeit auch angenommen wird, hat sie doch viele Vorteile: Das Risiko, gestraft zu werden, fällt weg, weil man die tatsächliche Parkzeit erst vor der Ausfahrt bezahlt. Es gibt keine Beschränkung der Parkzeit, es wird sogar Tagestickets geben. Dazu kommt, dass die Benutzer auch bei Regen und Schnee im Trockenen bleiben. Zugänge gibt es über die Wiener Straße und die Bisamberger Straße.