Geldstrafe für gefälschtes Kennzeichen. 74-Jähriger aus Langenzersdorf (Bezirk Korneuburg) leugnete, falsche Kennzeichentafeln angefertig zu haben.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 22. Juli 2019 (13:22)
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Symbolbild

„Sie haben sich vermutlich den Wechsel der Kennzeichen ersparen wollen und deshalb Duplikate angefertigt“, mutmaßte Richter Manfred Hohenecker und klärte den 74-jährigen Beschuldigten auf, dass sich ein Geständnis strafmildernd auswirke.

Der betagte Langenzersdorfer leugnete, falsche Kennzeichen an seinem Fahrzeug angebracht zu haben: „Ich wüsste gar nicht, wie ich das anstellen sollte“, beteuerte er.

„Jemand stiehlt ihre Kenneichen und tut sich den Aufwand an, falsche zu hinterlassen?“, zweifelte der Richter die beteuerte Verantwortung des Pensionisten an und verdonnerte den beharrlich Leugnenden zu einer unbedingten Geldstrafe von 1.200 Euro. Nicht rechtskräftig.