„Heuer wird Ortszentrum nur geplant!“. Sicherheit, wirtschaftliche Belebung, Freizeit und auch Geselligkeit unter einen Hut zu bringen, benötigt viel Zeit.

Von Bernhard Preineder. Erstellt am 23. Februar 2017 (05:00)
Preineder
Für Ortschef Andreas Arbesser braucht der Entwicklungsprozess seine Zeit.

Wie die NÖN berichtete, wurden anlässlich der Zukunftskonferenz im letzten Jahr die verschiedensten Modelle zur Gestaltung eines Ortszentrums der Öffentlichkeit vorgestellt. Man einigte sich schließlich auf das Architektenteam Polar.

Seitdem herrschte, zumindest was Informationen für die Öffentlichkeit betraf, eher Funkstille. Wie Bürgermeister Andreas Arbesser aber jetzt auf NÖN-Nachfrage erklärte, handelt es sich hier um einen wirklich sehr sensiblen und komplexen Entwicklungsprozess, denn es gilt, mehrere Dinge unter einen Hut zu bringen.

So soll der Ortskern wirtschaftlich belebt werden, aber er sollte auch ein attraktiver Ort der Begegnung und der Freizeitgestaltung werden. Von einer sichtbaren Realisierung ist man derzeit noch weit entfernt. Arbesser: „In diesem Jahr nehmen wir uns nur Zeit für die Planung.“

Ziel ist Schaffung und Stärkung des Zentrums

Der Zeitplan dafür ist bereits vorgegeben. Alle fünf Wochen werden Besprechungen mit dem Architektenteam stattfinden. Dabei geht es darum, alle Stellen, Bürger, Parteien, Experten etc. miteinzubinden. Ziel soll nicht nur die Schaffung und Stärkung des Ortszentrums sein, sondern auch die Integration zahlreicher anderer Details wie etwa neue Räumlichkeiten für die Musikschule, Entschleunigung im Bereich der Bundesstraße und der Klosterneuburger Straße durch Beauftragung eines Planers, Evaluierung des Parkplatzthemas, Sicherheit durch Zebrastreifen und Gehwege etc.

„Wann mit der Bauphase begonnen werden kann, ist zum derzeitigen Stand der Dinge noch nicht abschätzbar; hier eine Aussage zu treffen, wäre verfrüht“, so Arbesser.