Hoffnung für Jungschwan nach Hundeattacke. Seine Retter vom Verein TSV Hundesuche haben ihn auf den Namen „Mojito“ getauft. Jener Jungschwan, der am 10. Oktober von zwei freilaufenden Hunden in Langenzersdorf arg zugerichtet wurde, befindet sich auf dem Wege der Besserung.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 23. Oktober 2020 (16:45)
Jungschwan „Mojito“ wurde von Hunden schwer verletzt. Derzeit wird er in der VetMed behandelt und befindet sich auf dem Weg der Besserung.
privat

Der Schwan wurde in der VetMed an beiden Flügeln operiert, die Kosten haben sich dadurch auf mittlerweile 800 Euro erhöht – ein großer Brocken für den ehrenamtlich tätigen Verein, der jetzt um Spenden für das Tier ersucht.

Der Schwan verdankt seine Rettung vor allem Jeanine Strasser, die ins Wasser gesprungen war, um das Tier zu sichern, und der Korneuburger Tierarzthelferin Vanesse Hadek, die die Erstversorgung vornahm. Beide arbeiten ehrenamtlich für den TSV.

Der Schwan muss noch für ein paar Tage in der Klinik bleiben, ehe er in ein Gehege vom TSV übersiedeln darf. Dort wird er zehn bis 14 Tage zur Nachversorgung bleiben, dann entscheidet sich, ob er zurück in die Seeschlacht kann. „Wenn er zurück zu seiner Familie darf, ist das jeden Cent wert“, freut sich Strasser über jede Spende.