Langenzersdorf

Erstellt am 09. Januar 2017, 08:04

von Bernhard Preineder

Museum: Rätsel um hohe Erhaltungskosten. SPÖ fordert von der Gemeinde die rasche Einmahnung von etwaigen Haftungsansprüchen.

Noch im Jänner will die Gemeinde das Museum genau unter die Lupe nehmen und gegebenenfalls Haftungsansprüche geltend machen. Grund: Hohe Erhaltungskosten.  |  NOEN, Preineder

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben – für die SPÖ Langenzersdorf längst nicht nur ein Sprichwort, sondern vielmehr ein Grund, die Gemeinde aufzufordern, rechtzeitig ihre Ansprüche geltend zu machen, um am Ende nicht viel Geld zu verlieren.

Kosten steigen trotz kürzlicher Sanierung

Als Beispiel dafür nannte Christoph Baumgärtel, stellvertretender Vorsitzender der SPÖ Langenzersdorf, Versäumnisse der Gemeinde bei Mängeln, z.B. beim Kindergarten, wo Haftungsansprüche nicht rechtzeitig geltend gemacht wurden, für die dann der Steuerzahler aufkommen musste. Konkreter Anlassfall war diesmal das Langenzersdorf-Museum.

Baumgärtel: „Die Erhaltungskosten des Gebäudes steigen stark an, und das, obwohl erst unlängst alles saniert wurde.“ Er fordert deshalb dringend eine Abnahme bzw. Prüfung durch einen Bausachverständigen, solange noch Haftungen durch die ausführenden Firmen vorhanden sind.

Vizebürgermeister Josef Waygand von der ÖVP hat damit kein Problem. Wie er gegenüber der NÖN erklärte, wolle er in Absprache mit den anderen Fraktionen, darunter auch dem SPÖ-Mandatar Wolfgang Schleich, wie er Baumgärtel über die NÖN explizit ausrichten lässt, entsprechende Schritte noch im Jänner starten.