Neuer Bahnhof: Gehsteig wird optimiert

Ortschef Andreas Arbesser reagiert auf die Kritik am neuen Bahnhof Langenzersdorf: Dem Bau seien „zahlreiche Besprechungen vorausgegangen“.

Erstellt am 12. Januar 2022 | 04:43
Lesezeit: 1 Min
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ÖVP-Bürgermeister An dreas Arbesser freut sich, dass der Bahnhof im Februar fertig wird.
Foto: Archiv

Mitte Februar soll der neue Bahnhof in Betrieb gehen. Nach jahrelanger Planung und etlichen Verzögerungen soll er endlich fertiggestellt werden.

Nicht für alle ist der Bau jedoch ein „großer Wurf“. Tatsächlich ist nicht alles so gekommen, wie man es letztendlich gewollt hatte. So kritisierten nicht nur die „Vier Gemeinderäte FÜR Langenzersdorf“ rund um Ex-ÖVP-Mandatar Peter König fehlende Rad- und Gehwege sowie Bodenversiegelung und mangelhafte Zugangsmöglichkeiten zu den Bahnsteigen, auch in den sozialen Netzwerken wird darüber heftig diskutiert.

ÖVP-Bürgermeister Andreas Arbesser relativiert im NÖN-Gespräch allerdings: „Der gesamten Bahnhofsprojektierung sind zahlreiche Sitzungen und Besprechungen vorausgegangen. Die Pläne wurden in den zuständigen Gremien erörtert. Überdies war auch das Klimabündnis durch die Klimabeauftragte und Grüne-Gemeinderätin Renate Kolfelner sowie Verkehrsplaner Klaus Jagenteufel eingebunden.“

Bezüglich der Zugangsmöglichkeit mittels zweier Treppen sah Arbesser aber keine Alternative: „Aufgrund der Geländekonfiguration gab es leider keine anderen Möglichkeiten. Wir haben bei den Planungen versucht, insbesondere im nordseitigen Zugang nur eine Treppe zu planen, was sich jedoch letztlich als technisch nicht machbar beziehungsweise sinnvoll erwiesen hat. Durch die beiden Aufzüge ist es aber gelungen, den Bahnsteig barrierefrei erreichbar zu machen.“

Im Bereich des Gehsteigs, der an das ursprüngliche Bahnhofsgebäude angrenzt, sieht er jedoch noch Möglichkeiten: „Wir versuchen, hier entsprechende Verbesserungen zu veranlassen.“