Neues fürs Naturbad Seeschlacht

Erstellt am 25. Juni 2022 | 05:29
Lesezeit: 3 Min
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Ein Riesenspaß ist die neue Kinder- Wasserpumpe: Tobias, Mattheo und Julian, hier mit Ale xandra Timmel und Seeschlacht-Referent Wolfgang Motz, trainieren schon fleißig.
Foto: Bernhard Preineder
„Wir wollen zu einer der besten Naturbadeanlagen werden“, betont Wolfgang Motz. Ein Überblick über die Neuerungen im Naturbad von Langenzersdorf.
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Das Erholungsgebiet Seeschlacht ist fit für die neue Badesaison. Das versprach der zuständige Referent, geschäftsführender Gemeinderat Wolfgang Motz (SPÖ) – und die NÖN überzeugte sich davon bei einem Lokalaugenschein. Neben der topgepflegten Anlage warten auf die Besucher heuer wieder zahlreiche Neuerungen.

Ein besonderes Highlight ist wohl die neue Kinder-Wasserpumpe, die mit Trinkwasser gespeist wird und inmitten eines künstlich angelegten Sandstrandes zum „Gatschen“ einlädt. Die Kinder hatten beim NÖN-Besuch jedenfalls schon alle Hände voll zu tun, um die Anlage zu „fluten“. „Auf die Idee einer solchen Wasserpumpe bin ich anlässlich eines Besuchs mit meinem Enkerl auf einem Leobendorfer Spielplatz gekommen“, erzählt Motz.

Bestens angekommen sind auch die Schilf-Sonnenschirme, die ein ganz besonderes Flair versprühen. Auf Wunsch der Seeschlachtgäste wurde die Anzahl auf zehn Exemplare verdoppelt, sie spenden auch beim Kinderspielplatz ausreichend Schatten.

Dank zollt Motz den Gemeindebediensteten, die in Eigenregie eine Holztreppe von der Böschung bis zum Wasser errichteten. „Besonders für ältere Leute, die sich bis dato beim Zugang über den Schotter schwergetan haben, aber auch für nicht ganz so trittfeste Besucher ist das nun eine wesentliche Erleichterung“, freut sich Motz. Auf vielfachen Wunsch kann man den Eintrittspreis dieses Jahr auch per Karte bezahlen – und die Installation der Thai-Massage wurde verlängert. Motz: „Sie gilt ohnehin schon als fixer Bestandteil der Anlage und ist bei unseren Gästen besonders beliebt.“

70.000 Euro für den Fun-Court

Noch heuer, spätestens im Juli, soll dann der über 20 Jahre alte und aus Holz gebaute Fun-Court durch einen neuen aus Metall und mit wasserdurchlässigen Kunststoffbelag ersetzt werden, um eine hohe Spielqualität für alle Ballsportarten zu garantieren. 70.000 Euro lässt sich die Marktgemeinde das gute Stück kosten.

1.500 Saisonkarten wurden aufgelegt, wobei man darauf achtet, dass die Tagesfrequenz von 1.500 Besuchern nicht überschritten wird. „Das kommt aber maximal an fünf Tagen im Jahr vor“, weiß Motz aus langjähriger Erfahrung.

Sein Ziel ist es, dass sukzessive jährliche Investitionen in diverse Einrichtungen und die Gestaltung der Anlage zu einem stetigen Anstieg des Erholungs- und Vergnügungswerts führen sollen: „Wir wollen zu einer der besten Naturbadeanlagen in ganz Niederösterreich werden.“ Bestätigt wurde zuletzt die ausgezeichnete Badegewässerqualität auch in der Seeschlacht in Langenzersdorf.

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