NÖ Umweltanwalt prüfte Projekt Post-Verteilerzentrum. Empfehlung für Neuauflage der Widmung und Strategische Umweltprüfung

Von Redaktion, APA. Erstellt am 18. September 2017 (15:29)
shutterstock.com/Kzenon
Symbolbild

Zum - von einer Bürgerinitiative bekämpften - Vorhaben der Post AG, ein Postverteilungszentrum in Langenzersdorf (Bezirk Korneuburg) zu errichten, hat LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) ein Gespräch mit dem niederösterreichischen Umweltanwalt Thomas Hansmann geführt. Dieser empfehle eine Neuauflage der Widmung inklusive Strategischer Umweltprüfung.

"Darüber hinaus hat Hansmann geraten, dass zum Schutz von Bevölkerung und Umwelt jedenfalls auch zusätzliche rechtliche Vereinbarungen, zum Beispiel zu den erwartbaren Verkehrsströmen oder Ausmaß und Art der Beleuchtung, zwischen der Marktgemeinde Langenzersdorf und der Post AG getroffen werden sollten", teilte Pernkopf am Montag mit. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und ihr Stellvertreter hatten den Umweltanwalt ersucht, das Gesamtvorhaben der Post AG über den Sommer genau zu prüfen.

Die Projektgegner bemängeln neben zu erwartendem höheren Verkehrs- und Schadstoffaufkommen unter anderem, dass keine Strategische Umweltprüfung (SUP) durchgeführt worden sei. Ebenso fehle die Berücksichtigung, dass zwei Natura 2000-Gebiete betroffen seien, kritisiert die Bürgerinitiative "Nein! zum Logistikzentrum Langenzersdorf".