Grunerhof-Arbeiten sind im Zeitplan. Noch sind am Vorplatz die Baumaschinen im Einsatz, das künftige Aussehen der Fläche lässt sich noch nicht erahnen. Im Sommer soll die Neugestaltung abgeschlossen sein.

Von Herwig Mohsburger. Erstellt am 31. März 2019 (07:01)
Mohsburger
Wo derzeit noch tiefe Gräben sind, soll künftig ein schmucker Vorplatz zum Verweilen einladen, verspricht die Bürgermeisterin.

Das Wetter meinte es gut mit dem Projekt Grunerhof: Die Arbeiten am Vorplatz konnten früher als geplant bereits Anfang März beginnen. Und mittlerweile hat sich viel getan: Der ganze Bereich ist von Künetten durchzogen, wie ein Lokalaugenschein der NÖN zusammen mit VP-Bürgermeisterin Magdalena Batoha zeigt.

Platz soll kein eigener Veranstaltungsort werden

„Es war mir immer ein Anliegen, dass der Vorplatz attraktiver wird“, erklärt Batoha. Rund ein Jahr hat es gedauert, bis nach der Planung die Bagger auffahren konnten, etwa 300.000 Euro sind dafür projektiert, dass der Vorplatz verkehrsberuhigt und der Grunerhof aufgewertet wird. Der Platz soll schon aus Rücksicht auf die Anrainer kein eigener Veranstaltungsort werden, verspricht Batoha. Aber etwa ein Sektempfang wäre möglich, bevor sich die Feierlichkeiten dann ins Innere des Grunerhofs verlagern.

Nachdem bereits der Dorfplatz schön gestaltet wurde und auch für kleinere Veranstaltungen genutzt wird, sei es nur logisch gewesen, dass der anschließende Vorplatz auch ein neues Gesicht erhält, so die Bürgermeisterin. Allerdings soll die Fläche „untertags ein kleiner Verweilplatz werden“, verspricht Batoha. In Richtung zur Hans-Wilczek-Straße wird versucht, die Spanische Treppe in Rom nachzuahmen – mit Sitzmöglichkeiten. Parallel dazu entsteht auch ein barrierefreier Aufgang.

Sollte das Wetter halten, könnten die Arbeiten bereits Ende Juni abgeschlossen sein. Die feierliche Eröffnung des Vorplatzes findet aber erst später statt, geplant ist sie für den 28. September. Dann werden „30 Jahre Partnergemeinde“ mit Leobendorf in Bayern ganz groß gefeiert.