Sicherheitsgewinn: Radweg bei B3 ist fertig

Abseits der Fahrbahn kann nach Korneuburg geradelt werden.

Erstellt am 27. August 2020 | 03:31
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Paul Urteil von Kiener Consult, Bürgermeisterin MagdalenaBatoha, ReneKoller undWerner Reiner (Fa. Leithäusl)sowie Gemeinderat Rudolf Göttinger.
Foto: privat

Gute Nachrichten gibt es für alle, die den Radweg entlang der B3 Richtung Korneuburg nutzen: Die offizielle Eröffnung findet zwar erst im September statt, der Radweg ist aber bereits fertig und kann schon befahren werden. Ursprünglich war vorgesehen, dass der Bereich von der Kurvenbar bis Korneuburg in drei Jahren ausgebaut wird, die Fertigstellung war für 2021 geplant.

Weil das erste Teilstück zwischen Kurvenbar und Bahnhofstraße aber sehr gut angenommen wurde, wurden die Arbeiten vorgezogen, erklärt ÖVP-Bürgermeisterin Magdalena Batoha.

„Dieser Radweg war über zehn Jahre ein Thema in unserer Gemeinde. Bereits im Jahre 2008 fanden erste Vorplanungen statt. In den Jahren 2010 und 2011 wurden Verkehrsverhandlungen durchgeführt, es scheiterte damals aber an den Kosten“, erläutert die Ortschefin.

Im Jahr 2017 wurde schließlich dieser Radwegverbindung auch in einer regionalen Planung des Landes NÖ eine hohe Priorität zugeordnet. Erfreulich sei, dass neben den Fördermitteln des Landes NÖ auch von der LEADER-Region Weinviertel-Donauraum finanzielle Mittel für die 1,9 Kilometer lange Radwegverbindung kommen, erklärt Batoha.

„Viele Leobendorfer möchten ihre täglichen Wege in Korneuburg mit dem Rad zurücklegen, dies ist nun sicher und komfortabel möglich. Besonders für Schüler ist der Radweg ein enormer Sicherheitsgewinn.“ Magdalena Batoha

Sie freut sich, dass auch alle Bäume erhalten werden konnten und so Teile des Radweges im Schatten liegen. Wenig erfreut ist sie aber darüber, dass in die Gegenrichtung, nach Stockerau, im Gemeindegebiet von Spillern noch immer kein Lückenschluss erfolgt ist, ein Radweg noch nicht einmal geplant ist.