In Teststraßen im Bezirk Korneuburg lief es rund. Mit rund 44 Prozent war die Beteiligung im Bezirk im NÖ-weiten Vergleich hoch. Gewissenhafte Organisation und viele Freiwillige sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

Von Manfred Mikysek, Michaela Höberth und Josef Christelli. Erstellt am 20. Januar 2021 (04:05)

43,7 Prozent der eingeladenen Bezirksbewohner ließen sich am Wochenende auf das Coronavirus testen – womit man NÖ-weit auf Platz zwei liegt. Nur im Bezirk Mistelbach pilgerten mehr zu den Teststationen.

Von 39.877 abgenommenen Tests fielen nur 33 positiv aus, 297 waren ungültig. Nach den Erfahrungen im Dezember lief es in den Teststraßen wie am Schnürchen; bei den vielen Freiwilligen herrschte gute Stimmung, großes Lob gab es von den Getesteten. „Viel mussten wir nicht adaptieren“, so der Stockerauer Stadtarzt Amir Baradar. Ein neues Farbleitsystem und die Benennung der Teststationen sorgten an den insgesamt vier Teststandorten für einen pro blemlosen Ablauf. Ansonsten ist man dem Konzept der letzten Testaktion, das u.a. einen Arzt pro Standort sowie die Ausrüstung mit Defibrillatoren und einem Notfallrucksack vorsieht, treu geblieben.

Das Engagement der Freiwilligen war allerorts groß; in der Korneuburger Guggenbergerhalle, einer von zwei Teststandorten der Stadt, waren Helfer aus allen Berufs- und Altersgruppen und natürlich medizinisches Fachpersonal im Einsatz. „Ich bin sehr froh und dankbar, dass so viele freiwillige Helfer gekommen sind“, schwärmte Verantwortliche Sabina Gass.

Auch die ÖVP-Bürgermeister Josef Zimmermann (Großrußbach) und Horst Gangl (Ernstbrunn) bedankten sich bei den vielen Freiwilligen: „Wir haben sogar noch mehr Helfer gehabt als beim Testen im Dezember“, so Zimmermann zur NÖN. Gangl verschickte am Abend noch eine Nachricht, in der er sich bei allen Freiwilligen, den Feuerwehren und dem Roten Kreuz bedankte.