Stadt Gerasdorf will Tempo drosseln. Bürger der Stadtgemeinde klagen über Schnellfahrer in Teilen des Gemeindegebiets. Die Politik reagiert, eine Lösung des Problems wird derzeit erarbeitet.

Von Julia Winter. Erstellt am 26. Juni 2020 (05:05)
Temposchwellen wären eine Möglichkeit, um die Geschwindigkeit der Fahrer im Gemeindegebiet zu reduzieren.
Shutterstock/Herzstaub

Ein Verkehrsrisiko und insbesondere eine große Gefahr für Kinder und Fußgänger stellen Autofahrer dar, die mit überhöhter Geschwindigkeit durch das Gerasdorfer Ortsgebiet rasen. Immer öfter treten Beschwerden über rücksichtslose Lenker wie am Gemeindeweg auf. Speziell in den Sozialen Medien wie Facebook bringen betroffene Gerasdorfer ihren Unmut über die Raserei zum Ausdruck.

Um den immerwährenden Geschwindigkeitsübertretungen Einhalt zu gebieten, arbeitet SPÖ-Gemeinderat Manuel Schneider in seiner Funktion als Leiter des Ausschusses für Verkehr und Sicherheit aktiv an
einer Lösung des Problems. „Derzeit befinde ich mich mit tatkräftiger Unterstützung noch in der Evaluierungsphase“, erklärt der Mandatar auf Anfrage der NÖN. In dieser sollen in erster Linie Schwerpunkte erhoben und Problemlösungsvarianten abgestimmt werden. „Verschiedenste Maßnahmen können dabei zum Einsatz kommen, wie etwa die bauliche Umgestaltung der verkehrsberuhigten Zonen oder eine Geschwindigkeitsbeschränkung in diversen Ortgebieten“, informiert Schneider.

Kommen mobile Temposchwellen?

Aber auch mobile Temposchwellen auf definierten Straßenzügen seien eine Möglichkeit, um dem Verkehrsproblem Herr zu werden und den Beschwerden der Bürger Rechnung zu tragen. Die Gespräche laufen, konkretere Pläne werden nach Absolvierung der Evaluierungsphase noch folgen, versichert Schneider.