Korneuburger Schüler musizieren vor der Kamera. „Zwisch’n Himm’l und Erd’n“ der Musikmittelschule kann man auf YouTube sehen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 12. Mai 2021 (04:15)
Die Instrumentalgruppe der 2b mit Nico H. (Gitarre), Antonia (Querflöte), Anika (Altflöte), Denise (Violine) und Leo (Oboe).
privat, privat

Die 2b der Musikmittelschule Korneuburg produzierte ein Musik-Video zum Lied „Zwisch’n Himm’l und Erd’n“. Die Idee dazu kam Musiklehrerin Tatjana Hofbauer, weil es in der Musikmittelschule Korneuburg ohne Singen sehr still und ruhig ist, wie sie meint: „Den Kindern und mir fehlt das Singen und Musizieren in der Gruppe sehr. Denn Singen lässt viel vergessen und bringt ein Lächeln in jedes Gesicht.“

Nach bereits vier Gesangs-, einem Tanz- und dem Werkprojekt „Der Erlkönig“ während des Corona-Jahres gelang es ihr abermals, die Kids zu Hause zum Singen zu motivieren. Als Erweiterung zum zweistimmigen Gesang hat sie in dem Video ihre Instrumentalisten zum Einsatz gebracht. Im Jänner und Februar wurde das Lied im Distance Learning einstudiert und auf verschiedene Stimmen eingeteilt, im Online-Unterricht ist das eine große Herausforderung. Während dieser Zeit hat Hofbauer auch die Aufnahmen aller Einzelstimmen produziert, zu denen jedes Kind singen oder das Instrument spielen musste.

Im März hatten die Kinder die Musikaufnahme bekommen, zu der sie ihre Gesangsstimme aufnehmen konnten. Es folgte die zweite Stimme und parallel dazu liefen alle Aufnahmen der Ins trumente. „Während die Schüler fleißig ihre Aufnahmen schickten, habe ich in meinem kleinen Tonstudio zuerst die Stimmen und zu guter Letzt die Instrumente auf 30 Spuren zusammengemischt“, verrät Hofbauer. Die Ein zelgesangsvideos entstanden vor den Osterferien im Präsenzunterricht, Singen im Freien war ja erlaubt. Nachdem die Tonspur fertig war, stellte die Lehrerin in den Osterferien das Video her. „Zum ersten Mal versuchte ich, einen Split-Screen – mehrere Personen auf einer Seite – einzubauen. Es war nicht einfach, aber der Effekt bei den Instrumentalisten ist großartig“, ist Hofbauer mit dem Ergebnis zufrieden.

„Zwisch’n Himm’l und Erd’n“ ist unter youtu.be/J3nkIhqB6jU zu sehen und zu hören.