„Kleiner Advent“ in Oberrohrbach geplant. Der traditionelle Adventmarkt der Behindertenhilfe wird heuer nicht stattfinden. „Der kleine Advent“ werde aber als Alternative veranstaltet, wenn es nach dem Lockdown möglich ist, verspricht der Direktor der Behindertenhilfe Johannes Hofer.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 20. November 2020 (04:55)
Alfred Kaliwoda, Bettina Ruthner und Betreuerin Waltraud Freymüller präsentieren die selbst gebastelten Waren für den Advent.
privat

In Stockerau kann für die Ausstellung das Foyer vom Rest das Hauses abgeschottet und zum Verkaufsraum werden, in Oberrohrbach gibt es einen Stand im Freien, ein Zutritt zum Gebäude ist nicht gestattet.

Öffnen will man mittwochs und donnerstags im Dezember. „Es tut uns weh, weil die Einschränkungen viele Aspekte treffen. In der bisherigen Form war der Advent immer eine Bühne für die Betreuten, die ihr Können zeigen konnten, und für die Mitarbeiter, die ihre Kompetenz bewiesen haben“, so Hofer. Zwar werde „alles, was man aus Ton oder Holz machen kann“ angeboten, die rund 400 Adventkränze, die sonst gemeinsam geflochten wurden, gibt es aber nicht.

Auf den Verkauf im Advent zu verzichten, käme für die Behindertenhilfe nicht infrage, „unsere Stammkunden haben sich ja immer schon eine halbe Stunde vor der Eröffnung vor den Toren versammelt“, erinnert sich Hofer. Und nicht zuletzt ist man auch auf die Einnahmen angewiesen, denn bei den Spenden rechnet er heuer mit einem Minus von rund 50.000 Euro. Da sei es ganz toll, dass Firmen etwa das Geld, das sie sonst für eine Weihnachtsfeier ausgegeben hätten, heuer der Behindertenhilfe spenden. -hm-