Partybus fährt weiterhin: Linien-Sperre ist vom Tisch. Die Übeltäter stehen zu ihren Fehlern, weshalb es bei einer Verwarnung bleibt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 12. Juli 2019 (06:05)
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Symbolbild

Die Zukunft der Linie 3 des Jugendshuttlebusses stand für das heurige Jahr auf des Messers Schneide. Wie berichtet, kam es nach der Veranstaltung „Turn of the Sun“ in Simonsfeld zu wenig erfreulichen Vorkommnissen: Zigarettenstummel blieben am Boden liegen, Brandlöcher und Erbrochenes fanden sich im Bus.

Die Verantwortlichen kündigten ein hartes Durchgreifen an und stellten klar: Sollten sich die Verursacher nicht melden oder gemeldet werden, wird die Linie, die Großmugl, Leitzersdorf und Niederhollabrunn bedient, für 2019 eingestellt.

Projektleiter Günther Hirsch ließ schon im letzten NÖN-Gespräch durchblicken, dass es bereits Namen gäbe. Die Rückmeldungen waren offenbar von Erfolg gekrönt, denn jetzt steht fest, dass eine Sperre der Linie 3 für die heurige Saison vom Tisch ist.

Vorfälle sollen sofort gemeldet werden

Das Shuttlebus-Team, das unentgeltlich und freiwillig an dem Projekt arbeitet, bedankte sich für die positiven Rückmeldungen der Jugendlichen. „Dank eurem höchst engagierten Linienleiter und Jugendlichen, die zu ihren Fehlern stehen, belassen wir es bei einer Verwarnung“, geben die Organisatoren Entwarnung.

Grundsätzlich ersuchen die Verantwortlichen bei Vorfällen im Bus, diese sofort inklusive Foto zu melden. „Dann können wir uns dieses ganze Theater in Zukunft ersparen“, hofft das Team auf einen weiteren reibungslosen Sommer.