1.000 Stunden für das Jugendhaus. Der Innenausbau ist bereits fast fertig, nun kommen Außenfassade und Terrasse dran.

Von Dieter Rathauscher. Erstellt am 10. April 2021 (04:00)
ÖVP-Bürgermeister Karl Lehner mit Lukas Steiner und einigen der fleißigen Jugendlichen: Florian Dallinger, Milan Cerny, Daniel Nehrer, Jonas Muth, Christoph Weinhappl und Nicole Lehner.
Rathauscher, Rathauscher

Stolz haben sich vergangene Woche ein paar Jugendliche im Jugendhaus mit ÖVP-Bürgermeister Karl Lehner getroffen, um ihm den Baufortschritt zu zeigen. Innen ist bis auf den Technikraum und die Heizung bereits alles fertig.

Die Jugendlichen haben tolle Arbeit geleistet. Über den geleisteten Aufwand wurde nicht genau Buch geführt, aber Lukas Steiner, der Obmann des Vereins der Dorfjugend, weiß, an wie vielen Wochenenden gearbeitet wurde. Er kommt auf mindestens 1.000 Stunden Eigenleistung. Unter den Jugendlichen sind auch einige Professionen vertreten: Steiner selbst ist Tischler, aber es gibt auch Elektro- und Sanitärinstallateure.

„Die Terrasse machen wir auch in Eigenregie. Bis zum Sommer sollte alles fertig werden.“Lukas Steiner, Obmann des Vereins der Dorfjugend

Damit konnten die Fenster und Türen durch die Mitglieder versetzt und die Strom- und Wasserinstallationen in Eigenregie fertiggestellt werden. Hinzu kommen Fliesenarbeiten, das Ausmalen, die künstlerische Ausgestaltung der Innenwände und vieles mehr. Letztlich besteht das neue Jugendhaus aus einem großzügigen Aufenthaltsraum mit angeschlossener Küche, den Nassräumen und einem Technikraum. Dazu wird es eine überdachte Verbindung zum alten Containerhaus geben, weil dieses weiterhin als Lagerraum genutzt werden wird.

Auch im Organisieren sind die Jungen stark, wie Bürgermeister Lehner erläutert: „Einer hat eine bestens funk tionierende Luftwärmepumpe zu einem attraktiven Preis gefunden. Die ist schon montiert und muss nur noch angeschlossen werden. Damit kann man auf den ursprünglich geplanten Pellets ofen verzichten.“

Es fehlen nur noch die Außenfassade und die Terrasse, Steiner ergänzt: „Die Terrasse machen wir auch in Eigenregie mit Pflasterung und einer Überdachung aus Holz. Bis zum Sommer sollte alles fertig werden.“ Alle hoffen, dass sich bis dahin doch ein Eröffnungsfest ausgehen wird.