Volksschule in Hagenbrunn ist 2023 fertig. Architekt Werner Zita wird die Planung übernehmen.

Von Manfred Mikysek. Erstellt am 23. Oktober 2020 (04:27)
Die neue Hagenbrunner Volksschule wird zwischen dem Tennisplatz und dem Fußballplatz errichtet und soll zu Schulbeginn 2023 eröffnet werden.
Mikysek

In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde die Beauftragung der Architektenleistung für den Neubau der Volksschule entschieden. Laut einstimmigem Beschluss von ÖVP, Grünen und SPÖ erhielt Architekt Werner Zita den Auftrag in Höhe von 189.000 Euro. Zuvor hatte sich eine Jury, bestehend aus einem unabhängigen Architekten als Berater, Mitgliedern des Bauausschusses, dem Bauamtsleiter und der Direktorin der Volksschule, in einem Wettbewerb für dieses Projekt entschieden.

Grünen-Gemeinderat Reinhard Mammerler, selbst in der Jury, erläuterte den korrekten Ablauf des Auswahlverfahrens: „Die Jurymitglieder hatten keine Kenntnis, welcher Architekt das Projekt eingereicht hatte.“

Der Neubau ist mit vier Millionen Euro veranschlagt und umfasst eine sechsklassige Volksschule, die auch für acht Klassen geeignet ist. Im Bauumfang ist eine Halle für sportliche Nutzung, für den Turnunterricht der Schule und auch für Vereine enthalten. Für den Fußballverein sind Garderoben eingeplant, die Containergarderoben werden entfernt.

Derzeit besuchen 95 Kinder in fünf Klassen die Hagenbrunner Volksschule. Exakt mit der maximalen Schülerzahl von 25 hatte im September die erste Klasse gestartet. Die zweite Schulstufe wird derzeit schon mit zwei Pa rallelklassen geführt.

„Die Fertigstellung und Inbetriebnahme der neuen Schule in der Sportplatzstraße ist für Schulbeginn 2023 geplant“, gab ÖVP-Bürgermeister Michael Oberschil bereits den Zeitplan bekannt.