Neue Ideen gesucht. Stockerau / Wolfgang Bartosch will das StadtTraRa auf breitere Beine stellen. Dazu möchte er einen Verein gründen.

Von Michaela Höberth. Erstellt am 28. Mai 2014 (05:50)
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Wolfgang Bartosch will dem StadtTraRa eine sichere Zukunft geben: »Dafür brauchen wir neue, junge Gesichter!« Foto: Archiv
Es ist eines der Highlights im Stockerauer Veranstaltungskalender: Seit 13 Jahren findet die Faschingszeit im großen StadtTraRa ihren Höhepunkt. Tausende Besucher strömen dabei in die Stadt, um ausgefallene Fußgruppe und kreative Gefährte zu sehen.

Frischer Wind würde die Sache beleben

Der Mann, der seit Beginn hinter dem Spektakel steht, ist Wirtschaftsverein-Funktionär Wolfgang Bartosch. Er hat mit seinem Team die Idee des StadtTraRa groß gemacht.

Nun will er die Veranstaltung jedoch für die Zukunft auf breitere Beine stellen: Bartosch möchte einen Faschingsverein ins Leben rufen, der die Organisation der Veranstaltung über hat. „Wir suchen Leute, die neue Ideen mit einbringen“, so Bartosch. Das Team um das StadtTraRa sei seit Jahren dabei, ein frischer Wind würde die Sache beleben.

„Junge Leute haben anderen Zugang“

Dabei sollen sich vor allem junge Leute angesprochen fühlen. „Ich werde auch nicht jünger und will nicht, dass die Veranstaltung der Stadt irgendwann verloren geht“, so Bartosch. Junge Menschen hätten einen anderen Zugang als die derzeitigen Verantwortlichen. Er hofft, dass sich engagierte Leute finden, die Gleichaltrige mitreißen. „Es soll keine Faschingsgilde sein, das wäre viel zu aufwändig. Die Arbeit des Vereins soll sich auf das StadtTraRa konzentrieren“, stellt sich Bartosch vor.

In Korneuburg gibt es bereits einen Faschingsverein. „Warum also nicht auch in Stockerau?“, hofft er auf regen Zuspruch. Die Idee steckt noch in den Kinderschuhen; wie sich der Verein gestalten soll, steht noch nicht fest. „Die Bürokratie soll jedoch nicht im Vordergrund stehen“, verspricht Bartosch. Wer Interesse hat, kann sich an ihn selbst wenden (0676/4203007) oder unter office@wisto.info melden.